Krisenberatung in der Elternschaft

Unsere Nerven sind am Ende...

Kommt Ihnen das bekannt vor? 

Sie denken, Sie müssten Sie der glücklichste Mensch der Welt sein, aber in Wirklichkeit sind Sie extrem müde, überfordert, unsicher und zeitweise sogar verzweifelt…

 

Auch wenn viele frischgebackene Mütter und Väter wenig darüber sprechen: Keine Sorge, Sie sind nicht allein mit Ihren Gedanken und Gefühlen! In der Zeit nach einer Geburt kommt es gar nicht selten zu  emotionalen und manchmal auch körperlichen Krisen. Bei Müttern, Babys, Vätern oder auch allen zusammen.

Was Ihnen wahrscheinlich zu schaffen macht:

  • die Geburt und ihre körperliche und oftmals auch seelische Nachwirkung
  • die enorme Hormonumstellung
  • Anpassungsschwierigkeiten – die eigenen und/oder die des Kindes
  • das Stillen, das in vielen Fällen nicht so intuitiv geschieht wie man sich das vorstellt, sondern oft erstmal schmerzhaft ist und erlernt werden muss
  • ein verzweifeltes Baby und man versteht einfach nicht, warum es so viel weint
  • die große Verantwortung und der Beziehungsaufbau zu diesem kleinen, wehrlosen Wesen
  • die Veränderung in der Partnerschaft und die neue Rolle als Mutter
  • der enorme Schlafmangel und allgemeine Überforderung

All das und noch einiges mehr muss irgendwie verkraftet und verarbeitet werden. Heultage, Babyblues, Wochenbettdepression oder Neufindung in der Mutterrolle sind typische Probleme, die es einem schwer machen in dieser besonderen Zeit, die aber mit Unterstützung gut bewältigt werden können.

Connie Kiock

 

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Heultage, Babyblues, Wochenbettdepression

  • Haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil Sie denken, dass Sie sich nicht ausreichend freuen? 
  • Sind Sie scheinbar grundlos traurig?
  • Sind Sie unruhig oder ängstlich?
  • Glauben Sie, dass Sie Ihrer neuen Rolle nicht gerecht werden?
  • Oder fühlen Sie sich einfach nur völlig geschwächt oder leer?
Krisenbegleitung in der Mutterschaft mit Heilpraktikerin Connie Kiock

Heultage, Babyblues, Wochenbettkrise, postpartale Krise sind allesamt Bezeichnungen für das Stimmungstief, welches 50-80% aller Frauen ein paar Tage nach der Geburt durchschreiten (müssen). 

 

Die Hormone spielen verrückt, der Schlafmangel macht sich bemerkbar, die Brüste tun weh, vielleicht schmerzt die Kaiser- oder Dammschnittnarbe und dann ist da noch dieses winzige, wehrlose Wesen, das Sie noch nicht so wirklich verstehen und für das Sie so große Verantwortung fühlen...

 

Mein erster Tipp: Lassen Sie die Tränen fließen! Und sagen Sie dem angekündigten Besuch ab – er muss sich halt noch ein wenig gedulden, bis er das Baby zu Gesicht bekommt. Ihre kleine frischgebackene Familie hat absoluten Vorrang!

 

Geht es Ihnen allerdings länger als zehn Tage schlecht, können dies Anzeichen einer postpartalen Depression (oder auch postnatale Depression, die Wochenbettdepression) sein. Rund 15% der Mütter erkranken an dieser Krankheit, die unbedingt behandelt werden sollte. Insbesondere bei einer depressiven Vorgeschichte muss hier genau hingeschaut werden. 

 

Nicht selten geht es Müttern (und auch Vätern!) jedoch auch losgelöst von den ‚Heultagen’ oder einer Wochenbett-Depression in ihrer neuen Situation einfach noch nicht gut. Dies kann sich äußern in Niedergeschlagenheit, anhaltender Schwäche, Unruhe oder in starken Ängsten, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Zum Beispiel starke Verspannungen, Schmerzen und Stillschwierigkeiten sind mögliche Begleiterscheinungen. 

 

Wenn Ihnen etwas davon bekannt vorkommt, wenn Sie das Bedürfnis haben, zu reden, Ihre Sorgen und Gefühle mit jemandem zu teilen, der diese Themen mit all seinen Schattenseiten sehr gut kennt, nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf. Ich werde Sie empathisch mit individuell für Ihre Situation ausgewählten Methoden wie zum Beispiel der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) sowie im Gespräch unterstützen. Wir schauen gemeinsam, wo Sie stehen und was Sie gerade am dringendsten brauchen.

Neufindung in der Mutterrolle und Neufindung des Familiensystems

Neufindung in der Mutterrolle mit Heilpraktikerin Connie Kiock

Die meisten Frauen besuchen etwa ab der 7. Woche (bei Kaiserschnitt ab der 9. Woche) nach der Geburt einen Rückbildungskurs. 

Im Optimalfall gehen damit auch die körperliche Neufindung, das Wiederankommen und Wohlfühlen im eigenen Körper einher – aber was ist mit der Neufindung in mentaler und emotionaler Hinsicht, mit der Einfindung in der völlig neuen Mutterrolle, mit der Neufindung innerhalb des Familiensystems?


Und auch für den Vater oder ein älteres Geschwisterkind ist die neue Konstellation, in der der gesamte Fokus auf dem Baby liegt, oftmals nicht einfach, braucht seine Zeit und auch dabei tut externe Unterstützung gut. 

 

So, wie die körperliche Rückbildung bei jeder Frau anders und im eigenen Tempo verläuft, kann sich die sozial-mental-emotionale Neufindung sehr unterschiedlich gestalten. Bei einigen Frauen gelingt die Einfindung ins Muttersein fließend und unkompliziert, für andere gestaltet sich dieser Umbruch als schwierig. 

 

Hinzu kann kommen, dass im Zuge des neuen Mutterseins nicht selten alte, eigene Themen hochkommen, die diese Lebensphase zusätzlich belasten.

 

Ich unterstütze Sie und Ihre Familie bei der Sortierung und Verarbeitung der frisch erlebten oder der alten Themen. Wenn bestimmte Mechanismen erkannt und verstanden werden, kann man neue Wege sicherer betreten. 

 

Im Gespräch und mittels systemischer Aufstellungsarbeit schaffen wir Orientierung. Gemeinsam schauen wir, was Ihnen gut tut und was in Ihrer aktuellen Situation ‚dran’ ist. Manchmal hilft es schon, seine Sorgen mit jemandem zu teilen, der die Themen aus eigener Erfahrung kennt. Und manchmal macht eine professionelle Unterstützung Sinn. 

Bei Interesse freue ich mich auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht!